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Georgenthal

 

Die einst bedeutendste Zisterzienserabtei Thüringens liegt heute nur noch in Ruinen vor. Im Bauernkrieg 1524 zerstört wurde sie über Jahrhunderte als Steinbruch genutzt. Von der Klausur sind so nur noch Grundmauerreste erhalten. Diese zeugen jedoch von der hohen künstlerischen Qualität einer stattlichen Anlage. Dies wird auch im erhaltenen Kornhaus (Hospital?) deutlich. Eine Rosette mit sieben Sechspässen ist das erstaunlichste Überbleibsel der 1140 gegründeten Abtei. Neben landestypischen Würfelkaitellen der Klosterkirche finden wir hier ein großartiges Beispiel ordenstypischer Klosterarchitektur (vgl. Fassade von Longpont).

 

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Zitat

Die Ruinen zeigen, dass die "Nachahmung der französischen Originale, der Reichtum der Formen und die Größe des Umfangs zum Vollkommensten gehört haben, was der Orden in Deutschland schuf." Alois Holtmeyer (Baugeschichte der Cistercienserkirchen Thüringens, Jena 1906, S. 102)

Daten

Gründung: 1142
Lat. Name: Vallis sancti Georgii
Filiation: Ebene 3
Morimond
Georgenthal
Töchter: (0)
Aufhebung: 1525 Zerstörung im Bauernkrieg, Aufhebung in der Reformation
heutige Nutzung: Ruine, Pflegeheim

Infos

Lage: Südlich von Gotha bei Ohrdruf (Thüringen, D), Karte
Links: Wikipedia DE
Klostervision 3D Bilder
Meister Eckhardt und Georgenthal
Thüringer Wald, Georgenthal
Literatur: