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Kerz

 
Ruinen von Kirche und Konventgebäude Kloster Kerz (Photo: B.J.Capper s.u.)

Das Kloster Kerz (rumänisch Cârţa) (von Sancta Maria de candelis = Mairenkerze) ist die am weitesten östlich gelegene Zisterabtei auf dem Kontinent in Europa. Sie geht auf eine Tochtergründung des Kloster Egresch (rum. Igriş bei Arad) in der Linie von Pontigny zurück und liegt bei Hermannstadt in Siebenbürgen. Der 1241 begonnene Bau der Klosterkirche und die Konventgebäude sind nur noch als Ruine erhalten (außer dem Chor, der heute als evangelische Kirche genutzt wird).

 

Dennoch ist auch hier, trotz der großen Entfernung zu Pontigny, das zisterziensische Bauprogramm überraschend deutlich umgesetzt. Die Kirche besitzt einen poligonalen Chor. Reste der Seitenkapellen und des Querschiffes sind ebenfalls erhalten. Langhaus, Fassade und Konventgebäude sind nur noch als Ruine zu besichtigen. Nach den Türkeneinfällen 1474 und Konflikten mit den Hörigen unter König Matthias Corvinus wurde das Kloster aufgelöst.

 

Alle Bilder von Carta wurden mir freundlicherweise von John und Elli Capper zur Verfügung gestellt und sind urheberrechtlich geschützt. Auf Ihrer schönen Homepage finden Sie unter www.capper-online.de/Travel/Romania/html/carta_.htm eine schöne Beschreibung und einen Reisebericht aus Carta und vielen anderen Orten. Herzlichen Dank!

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Daten

Gründung: 1202
Lat. Name: Sancta Maria de candelis
Filiation: Ebene 3
Pontigny
Egres
Kerz
Töchter: keine
Aufhebung: 1474 nach Türkeneinfälle
heutige Nutzung: Pfarrkirche (Chor), Ruine

Infos

Lage: bei Hermannstadt (Sibiu, ROM), Karte Google Maps
Links: Wikipedia (DE)
Capper Homepage, Carta
Geschichte und Beschreibung (ROM)
Literatur: