This website uses cookies

This website uses cookies to improve user experience. By using our website you consent to all cookies in accordance with our Cookie Policy.

Some cookies on this site are essential, and the site won't work as expected without them. These cookies are set when you submit a form, login or interact with the site by doing something that goes beyond clicking on simple links.

We also use some non-essential cookies to anonymously track visitors or enhance your experience of the site. If you're not happy with this, we won't set these cookies but some nice features of the site may be unavailable.

Dormitorium

 
Der Schlafsaal

Der Schlafsaal der Zisterzienser erstreckt sich über die ganze Länge des Ostflügels im Obergeschoss. Die große Anzahl der Mönche machte es schon in der Frühzeit erforderlich, den Gebäudeflügel über das Viereck der Klausur hinaus in seiner Längsachse zu verlängern. Gemeinsam schlafen die Mönche auf Heuhaufen oder Strohsäcken, angekleidet und mit jeweils einem älteren Bruder. Nur der Prior bekam ein eigenes Zimmer zugewiesen neben dem Treppenabgang zur Kirche.

 

Wie alle Räume des Zisterzienserklosters sollte auch das Dormitorium mit einem festen Steingewölbe ausgestattet sein (z.B. Eberbach, Le Thoronet oder Senanque). Oft jedoch finden sich nur holzgedeckte Decken über dem Schlafraum (Fontenay, Bebenhausen). In späterer Zeit wurden wurden in vielen Dormitorien für die weniger gewordenen Brüder Zellen eingebaut.

 

 
 
 
prevnext

Info

Anzahl der Mönche in einigen Klöstern

im 12. Jahrhundert:

(Mönche / Konversen)

 

Clairvaux: 200/300

Pontigny: 100/300

Vaucelles: 103/130

Rievaulx: 150/500

Villers: 100/300

Ter Duinen: 181/350

Meaux: 60/90

Himmerod: 60/200

Froidmont: 50/100

Kamp: 73/72

 

nach A.Schneider