This website uses cookies

This website uses cookies to improve user experience. By using our website you consent to all cookies in accordance with our Cookie Policy.

Some cookies on this site are essential, and the site won't work as expected without them. These cookies are set when you submit a form, login or interact with the site by doing something that goes beyond clicking on simple links.

We also use some non-essential cookies to anonymously track visitors or enhance your experience of the site. If you're not happy with this, we won't set these cookies but some nice features of the site may be unavailable.

Laienrefektorium

 
Das Laienrefektorium

Die Gebäude auf der Westseite der Klausur waren für die Konversen vorgesehen. Zwar getrennt von den Mönchen nahmen sie dennoch - so gut es ihre Arbeit erlaubte - am Klosterleben teil. Sie hatten ihren eigenen Speisesaal, ihr eigenes Dormitorium und ihren eigenen Bereich im hinteren Teil der Klosterkirche. Früher war das Gebäude der Konversen noch durch eine schmale Gasse von den Klausurgebäuden abgetrennt (z.B. in Eberbach). Bald jedoch baute man die Gebäude direkt an die Klausur an.

 

Der Speisesaal der Konversen hat oft eine beträchtliche Länge. Auch wenn viele Laienbrüder die Woche über auf den Höfen (Grangien) des Klosters arbeiteten, so sollten doch zu Festtagen alle Brüder im Konversenbau Platz finden. Die Architektur der Gebäude ist einfacher aber nicht minderwertig. In späterer Zeit, als nur noch wenige Konversen in den Klöstern lebten wurden die Gebäude oft umgebaut zur Wohnung des Abtes (Bronnbach) oder als beheiztes Winterrefektorium benutzt (Bebenhausen). Nach Auflösung der Klöster boten sich die langen Hallen als Manufakturräume an (Fabrikhalle in Clairvaux, Weinlager in Eberbach).

 
prevnext