Sittichenbach

 

Vom ehemaligen Kloster Sittichenbach sind heute kaum noch Reste erhalten. Im Ort finden sich hier und da einzelne Zeugen des ehemals reichen Klosters (z.B. die Abtskapelle, die heute als evang. Kirche genutzt wird). Erhalten ist jedoch das mittelalterliche Grabenwerk des Bergwerks des Klosters mit einer Länge von ca. 30 km. Das Kloster wurde im Bauernkrieg verwüstet und von der Reformation aufgehoben und bis auf wenige Reste abgebrochen.

 
Fotodokumente (public domain)
Abtskapelle - Von Jwaller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34005259
"Kapellenschänke", Pfortenkapelle Sittichenbach - Von Jwaller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34005846
Schäferhaus, eine ehemalige Kapelle des Klosters Sittichenbach (Stadt Eisleben) - Von Jwaller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34006091
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Daten

Gründung: 1141
Lat. Name: Sichemium
Filiation: Ebene 5
Morimond
Kamp
Walkenried
Sittichenbach
Töchter: (3)
Lehnin 1183
Buch 1192
Grünhain 1235
Aufhebung: 1540 Reformation
heutige Nutzung: zerstört

Infos

Lage: Zwischen Querfurt und Eisleben bei Osterhausen (Sachsen-Anhalt, D) Karte (Google Map)
Links: Wikipedia DE
Wikipedia EN
Archäologiepark Querfurt zum Bergwerk
Literatur: